MIERI-MOBIL

Berlins erste anbieteroffene
Mobilitätsstation

Die Idee für einen Experimentierraum am Mierendorffplatz für eine nachhaltigere und bedarfsorientierte Mobilität entstand bereits im Jahr 2020 durch das “Transformationskonzept nachhaltige Mobilität für die Mierendorff-INSEL”.
 
Darin analysierte die IPB im Auftrag des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf bestehende mobilitätsbezogene Planungen und Maßnahmen rund um die Mierendorff-INSEL und leitete daraus geeignete Handlungsfelder ab.
In der Zeit von Juni bis Dezember 2021 wurde mieri-mobil für die Kiezbewohner*innen zu einem Ort des Ausprobierens für multimodale Mobilität. Der erste Jelbi-Punkt in Charlottenburg-Wilmersdorf diente dabei als Station für Mikromobilität: ein Stellplatz für E-Roller, Leihfahrräder und E-Tretroller.
Ergänzt wurde das Mobilitätsangebot um insgesamt 13 Parkplätze für stationäres und freefloating Carsharing.
Der Experimentierraum hielt auch einen Parkplatz für Menschen mit Behinderung bereit, damit diese am Mierendorffplatz sicher ein- und aussteigen konnten. Auch für Lastenräder gab es einen eigenen Parkplatz, vor dem Mikrodepot wurde eine Lieferzone eingerichtet. Das Mikrodepot bestand aus einem 20″-Seecontainer und dem Flex-Q-Hub, der anbieteroffenen Paketstation des Forschungsprojekts Stadtquartier 4.1.
 
Nach Abschluss der Aktionsphase verblieben am Standort von mieri-mobil am Mierendorffplatz der Jelbi-Punkt sowie 8 Carsharingplätze, die noch im Rahmen der Umsetzung des Transformationskonzepts benötigt werden.
 
 
Dass mieri-mobil nicht nur auf Quartiersebene innovativ wirkt, sondern auch im gesamtstädtischen Rahmen Relevanz besitzt, belegt der “Rush hour”-Auftritt von Dr. Gabriele Wendorf (ZTG/TU Berlin) und Rolf Mienkus (INSEL-PROJEKT.BERLIN) bei der Smart Country Convention 2021:
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Beitrag mieri-mobil zu Smart Country Convention 2021.

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